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Studiengruppe "Systemtheorie und Humanökologie (SysHÖ)"


Die Studiengruppe arbeitet an Brückenkonzepten zwischen sozial- und naturwissenschaftlichen Systemtheorien und quantitativen und qualitativen Modellen. Ausgangspunkt sind Überlegungen zur besonderen Herausforderung, die sich aufgrund der Komplexität humanökologischer Fragestellungen als Verknüpfung vielfältiger Wissensgebiete ergeben. Systemansätze und modellgestützte Analysen, so unser Vorschlag, können dazu beitragen, diese Komplexität adäquat in den Blick zu nehmen und zu Problemlösungen beizutragen.
Die Arbeitsgruppe setzt dazu auf zwei Ebenen an: Einmal auf der Ebene wissenschaftstheoretischer und methodologischer Systematisierungen, die insbesondere auf Strukturmodelle zurückgreift, und zum anderen auf Anwendungen in ausgewählten Problembereichen. Die erste Ebene wird durch Ausrichtung von Tagungen zu grundlegenden Themen aus Philosophie und Wissenschaftstheorie behandelt. Es liegt dazu der Tagungsband zu „Systemansätze und Humanökologie“ vor; weitere werden folgen. Die zweite Ebene wird derzeit durch Fokussierung auf den Komplex „Ernährungsökologie in systemischer Perspektive“ bearbeitet. Dazu wurden Workshops durchgeführt (Wien 2016 und 2017) durchgeführt.
Beide Ebenen werden auch durch Beiträge auf den Tagungen der International Society for Human Ecology (SHE) kommuniziert (Las Vegas 2011; Santa Ana 2017; Lissabon 2018).


Sprecher: Prof. Dr. Dr. Dr. Felix Tretter, felix.tretter(at)bas-muenchen(dot)de und Dr. Karl-Heinz Simon, simon(at)cesr(dot)de.